Ethereum / TetherUS
Penjualan

30 % in 5 Tagen – Ethereum am entscheidenden Wendepunkt.

149
Hallo liebe TradingView-Community,

was für ein Wochenende. Der Markt stand flächendeckend unter Druck, nahezu alle Risiko-Assets wurden abverkauft. Zum Wochenstart ist eine leichte Stabilisierung erkennbar, dennoch bleibt das Umfeld fragil.

Ethereum hat es in dieser Phase besonders stark getroffen.
Der Kurs ist innerhalb von nur fünf Tagen um rund 30 % gefallen – eine Bewegung, die selbst für den Kryptomarkt außergewöhnlich ist. Solche Abverkäufe sind kein Zeichen von Schwäche einzelner Marktteilnehmer, sondern Ausdruck einer abrupten Liquiditätsverschiebung und hoher Unsicherheit.

Aktuell kann sich der ETH-Kurs am Support bei 2.227 US-Dollar stabilisieren. Dieser Bereich ist technisch relevant, da er dem Tiefpunkt aus Juni des vergangenen Jahres entspricht. Solche Zonen werden von institutionellen wie auch langfristig orientierten Marktteilnehmern sehr genau beobachtet.

Nach starken Abwärtsbewegungen kommt es häufig zu einer kurzfristigen Konsolidierung oder Gegenbewegung. Der Grund dafür ist strukturell:
Mit dem schnellen Kursverfall wurden extrem viele Short-Positionen eröffnet. Der Markt neigt dazu, diese Überdehnung kurzfristig auszugleichen, indem ein Teil dieser Shorts wieder abgeholt wird. Das kann zu einer temporären Erholung führen, bevor der Markt entscheidet, ob eine weitere Abwärtsbewegung folgt oder sich ein Boden bildet.

Technisch betrachtet bleibt die Lage jedoch angespannt.
Der RSI befindet sich auf dem Daily-Chart tief im überverkauften Bereich, was kurzfristig für Entlastung spricht. Gleichzeitig zeigt der MACD weiterhin stark negatives Momentum, was signalisiert, dass der übergeordnete Abwärtstrend noch nicht beendet ist.

Seit dem 10. Oktober steht Ethereum unter strukturellem Druck. In dieser Zeit wurde sehr viel Kapital im Markt gebunden und in der Abwärtsbewegung wieder abgebaut. Genau dieses verlorene Vertrauen und verbrannte Kapital erschweren es aktuell, dass frisches Geld schnell und nachhaltig in den Markt zurückkehrt.

Hinzu kommt das geopolitische Risiko. Sollten sich die Spannungen zwischen den USA und Iran weiter zuspitzen, würde dies die Risikoaversion an den Märkten erhöhen und zusätzlichen Druck erzeugen – insbesondere auf volatile Assets wie Kryptowährungen.

Was ist in dieser Phase entscheidend?
Geduld. Märkte brauchen Zeit, um extreme Bewegungen zu verarbeiten. Nicht jede Erholung ist automatisch eine Trendwende, und nicht jede Korrektur bedeutet das Ende eines Zyklus. Wer langfristig erfolgreich agieren möchte, sollte lernen, zwischen Emotion, Struktur und Marktmechanik zu unterscheiden.

Viel Freude beim Lesen.
Think beyond the chart – read what the candles tell you.
MoonClub Team

Pernyataan Penyangkalan

Informasi dan publikasi ini tidak dimaksudkan, dan bukan merupakan, saran atau rekomendasi keuangan, investasi, trading, atau jenis lainnya yang diberikan atau didukung oleh TradingView. Baca selengkapnya di Ketentuan Penggunaan.